Aeham Ahmad ist ein palästinensisch-syrischer Pianist, der 2014/2015 durch seine öffentlichen Auftritte im Flüchtlingslager Jarmuk – als „Pianist in den Trümmern“ – während des Bürgerkriegs in Syrien bekannt wurde. Inzwischen lebt Ahmad als Flüchtling in Deutschland.
Zu den Projekten von Aeham schreibt unser Vereinsmitglied Hartmut Hoefs zu den beiden Projekten in Jarmuk, dem völlig zerstörten Stadtteil von Damaskus, in dem Aeham als Palästinenser aufgewachsen ist: "Mithilfe seines Onkels hat Aeham einen Teil der Musikschule wieder aufgebaut. Nun unterrichten befreundete Musiklehrer mit Aehams finanzieller Unterstützung Kinder, die an einem Trauma leiden. Kostenlos. Natürlich ist ein Trauma nicht zu heilen, aber wenigstens zu mindern. Musik ist Salbe für die Seele. (...)„Ein Ball-ein Team-Hoffnung“: Gesucht wird eine Grundausstattung für Kinder und Jugendliche, damit sie wieder Fußball spielen können. Es geht um Bälle, Schuhe, Trikots, Wasserflaschen, Sporthosen … Das Training auf dem Bolzplatz hat bereits angefangen! Bewegung, Beschäftigung und der Teamgedanke helfen gegen die Trostlosigkeit in den Trümmern."

Zur musikalischen Lesung finden Sie demnächst einen Bericht hier.



