Besonders im zentralen Hochland von Sri Lanka hat der Zyklon Diwah riesige Schäden verursacht. Mehr als 400 Menschen starben. Straßen, Brücken, Häuser und Schulen wurden überflutet oder durch Erdrutsche dem Erdboden gleichgemacht. Viele Häuser stehen heute auf unsicherem Grund. Allerdings bleiben viele Menschen trotz Warnung, da sie nicht wissen, wo sie hin können. Zahlreiche Straßen waren lange unpassierbar. Dadurch konnten dringend benötigte Hilfsgüter erst spät zu den betroffenen Menschen gelangen.
Unsere sri lankische Mitarbeiterin Dr. Gayangi von Heimendahl informierte uns über die Situation. Sie startete eine Spendenaktion in ihrer Familie, ihrem Freundeskreis und bei den Friedenskindern. Mit den eingegangenen Spenden kaufte sie in vielen verschiedenen Geschäften in Colombo mehr als 300 Rucksäcke, Bücher, Hefte, Stifte, etc. für Schulkinder, die durch die Katastrophe alles verloren hatten.
Sobald die Straßen passierbar waren, machte sie sich gemeinsam mit ihrer deutschen Freundin Yvonne Weikum gleich dreimal auf den beschwerlichen Weg, um in mehreren Schulen an die Kinder die wichtigen Schulmaterialien zu verteilen. Geplant ist eine weitere Fahrt, die jedoch durch die von der Regierung verhängte Rationierung des Benzins schwer sein wird. Hier nimmt sie auch einen dringend benötigten Drucker mit, den sie dank großzügiger Spender kaufen konnte.
Yvonne Weikum hat zwei Übergaben der Rucksäcke mit Fotos und Berichten dokumentiert:
Hoffnung in einer Schultasche 1
Hoffnung in einer Schultasche 2
Friedenskinder e.V. beteiligte sich an der Aktion mit 1.900 Euro.



