Sri Lanka

Einzelfallhilfen und Unterstützung                   eines Kindergartens in Sri Lanka

Unsere Projektpartnerin in Sri Lanka ist die deutsch/srilankische Ärztin Dr. Gayangi von Heimendahl. Sie hat uns auf die besonderen Schicksale hingewiesen und um Hilfe gebeten. Wir arbeiten gerne und vertrauensvoll mit ihr zusammen.

So helfen wir seit vielen Jahren finanziell einer Mutter bei der Versorgung ihrer Drillinge.
Die drei Mädchen Rushini, Ashini und Hashini sind mittlerweile 12 Jahre alt. Sie kamen als sogenannte Frühchen geistig und körperlich behindert auf die Welt, zu dem leiden die drei an epileptischen Anfällen. Dank der medizinischen Behandlung durch Fachärzte und Physiotherapeuten, der steten Förderung durch ihre Mama und dem regelmäßigen Essen sind die Kinder stärker und agiler geworden. Und was niemand so recht glaubte, die Kinder haben es geschafft, sie können laufen.
Mittlerweile geht es der Familie finanziell etwas besser. Deshalb übernehmen wir nur noch die
Kosten für die physiotherapeutische Behandlung. Wir freuen uns, dass wir den Drillingen und ihrer Mama in ihren schwersten Zeiten helfen konnten.

Der zwölfjährige Charith ist mit der seltenen Krankheit Osteogenesis Imperfekta auf die Welt gekommen. Der Junge besucht eine Schule, er ist intelligent und lernt nach eigener Aussage sehr gerne. Er kann sich perfekt in Englisch unterhalten. Charith erlitt bereits fünfzehn bis
zwanzig Knochenbrüche und musste deswegen mehrfach operiert werden. Umso größer ist seine Angst vor einer weiteren Fraktur. Charith wohnt mit seiner Mama und seinem jüngeren Bruder bei seinen Großeltern. Die Mama arbeitet in einer Textilfabrik, die für den Export näht. Ihr Lohn reicht nicht aus, den Jungen fachärztlich behandeln zu lassen. Die Kosten für Fahrten zu Spezialisten und nötigen Medikamente kann sie nicht aufbringen.
Ohne Hilfe kann Charith nicht alleine stehen. Seine Großmutter ist rund um die Uhr für ihn da. Weil sie ihn nicht mehr tragen kann, schiebt sie ihn auf einem Kinderfahrrad. Die tägliche Fahrt zur Schule mit einer Motorrad-Rikscha wird durch das kleine Gehalt des Großvaters finanziert. Als Aushilfsfahrer kann hier und da Arbeit übernehmen. Die Fahrt zur Schule mit einem öffentlichen Bus wäre zwar preiswerter, allerdings zu risikoreich und wegen der Stufen nicht bezwingbar. Wir haben Charith einen Rollstuhl finanziert und hoffen, dass er nun besser zurechtkommen wird.

Der Kindergarten in Kaikawela wurde gebaut durch Spenden aus Rheinland-Pfalz. Er liegt in einer Einkommensschwachen Region. Für viele Menschen sind Gelegenheitsjobs die einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen. In Sri Lanka werden die Gehälter der Erzieherinnen durch Beiträge der Eltern finanziert. Viele Eltern waren aus Armut und der hohen Inflation nicht mehr in der Lage, ihren Beitrag zu leisten. So stand die Vorschule kurz vor der Schließung. Für die vierzig Kinder wäre das Ende ihrer Vorschulzeit sehr traurig gewesen. Friedenskinder übernehmen seit 2012 die Gehälter der Erzieherinnen.

Die Kleinen gehen gerne in den Kiga. Sie spielen mit großer Freude auf dem schönen Spielplatz. Spielerisch lernen sie Buchstaben und Zahlen und viele können bereits lesen und rechnen, wenn sie eingeschult werden. Gerade für diese benachteiligten Kinder ist die frühe und regelmäßige Förderung wichtig. In der Einrichtung erleben sie soziales Verhalten. Ihre Chancen, später in der Schule zurecht zu kommen, sind viel besser.

Unsere Projekte in Sri Lanka werden fast ausschließlich durch Patenschaften,  Aufnahmeantrag (bitte öffnen), getragen.
Allen Paten sei auch an dieser Stelle herzlich gedankt.

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