Bildung, Gesundheit und Frieden in Ruanda
Seit 2010 unterstützen Friedenskinder Projekte in Ruanda, die das Leben junger Menschen nachhaltig verändern. Insgesamt unterstützen wir vier Projekte:
- Näherinnenprojekt und Friedensarbeit AJECL (Pater Theogene)
- Gesundheitszentrum (Frau Dr. Düll)
- Strickprojekt für junge Mütter (Ursula und Rolf Ohly)
- Schulzentrum Rwesero (in Kooperation mit dem priv. Johannes-Gymnasium Lahnstein)
Unterstützt werden wir dabei u.a. vom Koordinationsbüro der rheinland-pfälzischen Partnerschaft mit Ruanda in Kigali.
Ruanda wird seit dem Ende des Völkermords von 1994 politisch stark zentralisiert geführt, wobei Präsident Paul Kagame und seine Partei das politische Leben dominieren. Die Regierung betont Stabilität, wirtschaftliche Entwicklung und nationale Einheit, während oppositionelle Stimmen und Medien nur eingeschränkten Spielraum haben. Sozial hat sich das Land in Bereichen wie Bildung, Gesundheitsversorgung und Gleichstellung der Frauen sichtbar verbessert.
Dennoch lebt ein erheblicher Teil der Bevölkerung, vor allem in ländlichen Regionen, in Armut und ist stark von Subsistenzlandwirtschaft abhängig. Trotz wirtschaftlichen Wachstums bleiben Einkommensungleichheit, Arbeitslosigkeit und begrenzte industrielle Entwicklung zentrale Herausforderungen für eine nachhaltige Armutsbekämpfung.


